24.07.2015

Die Unterschiedlichen Arten des Schreibes - Perspektivenwahl


Wenn man einen Text schreiben will, braucht man nicht nur eine Idee und Charakter, sondern auch eine Idee, wie man etwas darstellen will.


Ach, die Perspektive. In den meisten Fällen verschenken wir kaum ein Gedanken daran, aber doch wird diese Thematik bei allen möglichen Schreib-Guides als einer der ersten Sachen behandelt.
Was soll man darüber wissen?

Als erstes: Die Wahl des Erzählers.
Natürlich würden uns als erstes die beiden bekanntesten einfallen: Der Er/Sie/Es-Erzähler und der Ich-Erzähler.
Aber das sind nicht einzigen Erzähl-Methoden. So wird im Roman 'Im Westen Nichts Neues' von Erich Maria Remarque zum Beispiel die Wir-Perspektive gewählt, ich selber hab unter anderen auch mal mit der Du-Perspektive gearbeitet.
Bei der Frage nach der Perspektive hängt mit der Darstellungsweise da. Willst du etwas vergleichsweise sachlich darstellen? Wähl die Er/Sie/Es-Perspektive. Soll der Text intimer wirken, ist die Ich-Perspektive eine gute Wahl. Jedoch wage ich zu behaupten, dass die Ich-Perspektive nicht gerade einfach zu schreiben ist und ich finde es beim Lesen ehrlich gesagt nicht schön.

Die zweite Frage: Innensicht, Außensicht und Allwissender Erzähler.
Okay, ich nehme jetzt keine Fachbegriffe, aber die Sache ist die: Was weiß der Erzähler. So kann zum Beispiel ein Ich-Erzähler immer drauf hinweißen, dass etwas schiefgehen wird, es die falsche Entscheidung ist, der allwissende kann auf kommende Sachen hinweißen oder Meinung abgeben (Foreshading)
Beim Er/Sie/Es-Erzähler gibt es die Frage von der Sicht. Kann der Erzähler nur von außen sehen, also nur seine Taten schildern (Außensicht) oder kann er dieser Person ebenfalls in den Kopf sehen und wissen, was er denkt und fühlt (Innensicht).




Ein Beitrag von Kira(23)

zurück